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15.12.2018

Cardio-Magnetresonanztomograhie (MRT) und Cardio-Computertomographie (CT)

Als modernste Untersuchungsmethoden aus der nicht-invasiven Kardiologie gelten derzeit die Cardio-Magnetresonanztomograhie (MRT, auch Kernspintomographie des Herzens genannt) und die Cardio-Computertomographie (CT). Während die Cardio-CT auf Basis von Röntgenstrahlen durchgeführt wird, erzeugen bei der Cardio-MRT magnetische Felder die bildliche Darstellung. Mittels eines in unserer Praxis vorhandenen Spezialgeräts können in Zusammenarbeit mit Radiologen das Herz und größere Gefäße dargestellt und diagnostisch analysiert werden.

Die Cardio-CT ist dabei eine spezielle computertomographische Untersuchung, die neben einer Kalkbestimmung vor allem die dreidimensionale Darstellung des Herzens innerhalb von 20 - 30 Sekunden ermöglicht. Insgesamt dauert diese Untersuchung knapp fünf Minuten. Der Patient befindet sich in Rückenlage, die Cardio-CT wird bei Atemstillstand (Luft anhalten) durchgeführt. Bei der Untersuchung kann zudem intravenös ein Kontrastmittel injiziert werden, um dadurch auch die durchbluteten Areale der Herzkranzgefäße in Relation zur Gefäßwand darzustellen.

Bei der Cardio-MRT wird der Patient im Kernspintomographen Magnetfeldern ausgesetzt. Die entstehenden Signale werden von einem Rechner in Bilder umgewandelt. Der gesamte Bewegungsablauf des Herzens kann so dargestellt werden. Eine Strahlenbelastung des Patienten wie bei der CT entsteht hierbei nicht.