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14.12.2018

Elektrokardiogramm – EKG

Ein Elektrokardiogramm ist eine von der Körperoberfläche abgeleitete Stromkurve, welche die Summe aller elektrischen Vorgänge im Herzen aufzeichnet. Aktuelle Herzrhythmustörungen werden angezeigt, erste Rückschlüsse auf vorliegende Herzerkrankungen sind möglich. Beim üblichen EKG handelt es sich jedoch stets nur um eine Momentaufnahme von begrenzter diagnostischer Aussagekraft.

Als speziellere Variante kann das Langzeit-EKG (Dauer in der Regel 24 Stunden) zur Klärung der Ursachen von Schwindel oder Bewusstlosigkeit dienen. Es wird zudem zur Behandlungskontrolle beispielsweise bei Herzschrittmacher-Patienten durchgeführt.

Eine besondere Form des Langzeit-EKGs ist der sogenannte Event-Recorder. Dieser zeichnet über einen längeren Zeitraum (in der Regel 1 - 2 Wochen) herzrelevante Ereignisse auf und leistet somit eine umfangreichere Dokumentation, die als diagnostische Basis wichtig ist.

Ein Belastungs-EKG (Ergometrie) dient schließlich der Ermittlung der individuellen Leistungsfähigkeit und wird eingesetzt, wenn ein Verdacht auf Durchblutungsstörungen im Herzmuskel vorliegt sowie zur Kontrolle bei bereits diagnostizierter Herzmuskelschwäche.